Dr. Heinz Gralki: Lehren, Lernen, Reden, Schreiben

Wen es nach Ägypten zieht, für den ist der Weg nicht weit


                                                                            Zu meiner Person

 

1962 machte ich mein Abitur - an einem Tag als die Weser bei einer Sturmflut wenige Zentimeter unter der Deichkrone stehenblieb. Bremen blieb vom Wasser verschont, sonst hätte ich mein Abitur wohl nicht trockenen Fußes geschafft - aber auch ohne nasse Füße war es nicht ganz leicht.

 

Nach dem Abitur wurde ich nach dreijähriger Lehrzeit Steuerinspektor beim Finanzamt Bremen-Ost. Ich bedaure es zwar bis heute nicht, dass ich mich so mühsam in die Details von Einkommens-, Umsatz- und Gewerbesteuer ein-arbeiten musste, aber der Sinn stand mir nach anderem: von 1965 bis 1970 studierte ich an der FU Berlin Soziologie, Psychologie und Betriebswirtschaft.

 

Und nicht nur das: ich war mittendrin in der 68iger Studentenbewegung und stand vor der Deutschen Oper als der Schuß fiel, der den Studenten Benno Ohnesorg ermordete. Auf der Seite "Erlebtes und Erdachtes" finden Sie eine Beschreibug der dramatischen Ereignisse.

 

Nch dreijähriger Assistentenzeit im Fachbereich "Erziehungswissenschaft" - wo ich "Statistik" unterrichtete - promovierte ich über das damals neue Schulsystem "Gesamtschule". Danach bekam ich eine unbefristete Stelle an einem hoch-schuldidaktischen Institut.

 

Schließlich hatte ich Gelegenheit  - zusammen mit einer Kollegin - eine hochschuldidaktische Arbeitsstelle aufzubauen. Unsere Aufgabe bestand darin, Lehrenden nach Besuch ihrer Vorlesungen und Seminare Hinweise zu geben, wie sie ihre Lehrveranstaltungen besser, erfolgreicher und spannender machen können.

 

Dazu besuchte ich ihre Lehrveranstaltungen, um anschließend mit ihnen und ihren Studenten highlights und Probleme  der  Veranstaltung zu besprechen.

 

Zunächst bezog sich diese Arbeit nur auf Seminare an der FU. Auf der Grund-lage dieser Erfahrungen bekam ich dann jedoch Aufträge von namhaften Firmen in Deutschland.

 

Es ging dabei um die Verbesserung der Schulungen innerhalb von Betrieben. Und schließlich bekam ich Aufträge von der damals sogenannten "Ent-wicklungshilfe". und hatte so das Glück, entsprechende Schulungen an Univer-sitäten in europäischen Länder, in Asien, Südamerika und Afrika durchzuführen.

 

An der FU Berlin blieb ich bis zu meiner Pensionierung und bot dort Vorlesungen und Seminare an, so die Vorlesung "Einführungs in die Soziologie" und Seminare u.a. zum Thema "Geheimgesellschaften".

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